Mit leeren Stühlen haben auch Dessau-Roßlauer Gastronomen und Gewerbetreibende der Veranstaltungsbranche vor dem Bauhaus-Museum auf ihr existenzbedrohende Lage aufmerksam gemacht. Noch ist nicht absehbar, wann diese ihre Türen wieder öffnen und zumindest kleinere Veranstaltungen wieder stattfinden können. Auch hier will die CDU-Stadtratsfraktion helfen. Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung haben wir daher die Aussetzung der Gebühren für Biergärten angeregt. Sollte eine Umsetzung nicht ohne weiteres möglich sein, werden wir dies als Beschlussvorlage einbringen. Außerdem haben wir um Prüfung gebeten, ob nicht kurzfristig ein Autokino in unserer Stadt etabliert werden kann. Dies würde für viele Dessau-Roßlauer eine gute Unterhaltungmöglichkeit bieten, die gleichzeitig die Corona-Beschränkungen einhält.
Lesen Sie im Folgenden unsere Anfrage vom 29. April 2020 im Wortlaut.
Die Corona-Krise hat uns alle im Griff. Sicherlich haben Sie als Unternehmer und Gewerbetreibende unserer Stadt viele Fragen. Wie werden die Landesregelungen ganz konkret in Dessau-Roßlau umgesetzt? Wie beantrage ich staatliche und kommunale Hilfen? Als CDU-Stadtratsfraktion Dessau-Roßlau wenden wir uns heute direkt an Sie!
Bei Fragen rund um das Thema Corona können Sie sich gerne an uns wenden. Fragen, die durch uns nicht direkt beantwortet werden können, werden an die entsprechenden Stellen weitergeleitet, um diese schnellstmöglich zu klären. Scheuen Sie sich nicht, auch bei Schwierigkeiten mit den Verwaltungsabläufen an uns heranzutreten. Hier vermitteln wir gerne.
Lassen Sie uns Ihre Fragen einfach mit Ihren Kontaktdaten an unsere E-Mail-Adresse fraktion@cdu-dessau-rosslau.de oder an die extra für die Corona-Krise neu angelegte Adresse cdu.fraktion.dessau.hilft@gmail.com zukommen. Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen!
Aktuelle Informationen finden Sie übrigens auch auf der Homepage der Wirtschaftsförderung: https://wirtschaft.dessau-rosslau.de/neues-vom-wirtschaftsstandort/kurznachrichten.html
Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern. Die Hilfsgelder können ab Montag, den 30.03.2020, bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragt werden. Die Antragstellung erfolgt ausnahmslos online, um Verzögerungen zu vermeiden. Informationen zum Hilfspaket für Solo-Selbständige und Mittelständler des Landes Sachsen-Anhalt finden Sie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter folgendem Link: Infos zum Hilfspaket
Doch auch die Stadt Dessau-Roßlau hat reagiert und ein Soforthilfspaket geschnürt. 100.000 Euro stehen hier für Solo-Selbstständige und Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern zur Verfügung. Weitere Informationen zum Hilfsprogramm der Stadt finden Sie auf den Seiten der Wirtschaftsförderung unter folgendem Link (Mittelstandsförderrichtlinie, Punkt (I)): Infos Hilfspaket Dessau-Roßlau